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Ein Ande­rer” auf der Short­list des Blogbuster-Preises

Es ist ein ganz beson­de­rer Preis, denn 15 Lite­ra­tur­blogs über­neh­men die Sich­tung der ein­ge­sand­ten Manu­skripte (in die­sem Jahr waren es 182) und tref­fen die Vor­aus­wahl. Die Blog­ge­rin Marion Rave (schiefgelesen.net) setzte “Ein Ande­rer” auf die Lon­glist (12 Titel). Ende April 2018 nomi­nierte die Fach­jury den Roman “Ein Ande­rer” zusam­men mit zwei wei­te­ren Titeln für die Short­list. Zur Jury gehö­ren Denis Scheck, Sara Schind­ler, Eli­sa­beth Ruge, Isa­bel Bog­dan, Lars Birken-Bertsch, Til­man Win­ter­ling und Tobias Nazemi.

Inzwi­schen hat die Jury ent­schie­den, dass der Preis an Sebas­tian Guhr geht (für sein Manu­skript “Die lan­gen Arme”). Ich gra­tu­liere und wün­sche ihm und sei­nem Roman viel Glück mit Kein&Aber!

Eine aus­führ­li­che Stel­lung­nahme der Jury zu “Ein Ande­rer” gab es lei­der nicht, nur ein kur­zes Statement:

“Sehr fun­diert recher­chiert und mit siche­rem Stil erzählt!”

Nähe­res zum Preis, zur Jury und den drei Shortlist-Titeln hier: http://blogbuster-preis.de/2018/04/25/die-shortlist-des-blogbuster-preises-steht/

 

Inter­views:

28./29.04.2018 Naum­bur­ger Tage­blatt, die Fra­gen stellte Con­stanze Matthes: Inter­view Naum­bur­ger Tage­blatt 28.:29.4.2018

04.03.2018 auf Marion Raves Literatur-Blog “schief­ge­le­sen”: https://schiefgelesen.net/2018/03/04/ueber-gute-texte-und-muehsame-wege-longlist-autorin-sabine-huttel-im-interview/

 

Rück­blick:

Lesung in der Stadt­teil­bi­blio­thek Buch, Berlin-Pankow am 11.09.2018

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Das Gespräch mit den Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rern hat mir beson­dere Freude gemacht. Sehr inter­es­sant auch der Bei­trag eines Kin­der­arz­tes, der in einer Roman­fi­gur den Päd­ia­ter Prof. J. E. Catel wie­der­zu­er­ken­nen glaubte. Tat­säch­lich gibt es da Ähn­lich­kei­ten. Vor der Ver­öf­fent­li­chung von “Ein Ande­rer” war Catel mir jedoch noch kein Begriff. Er war ein Vor­rei­ter und Ver­fech­ter des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Euthanasie-Programms, tötete kranke Kin­der in einer “Kin­der­fach­ab­tei­lung” in Leip­zig und war als T4-Gutachter tätig. Des­sen unge­ach­tet wurde er 1947 in einem Wies­ba­de­ner Spruch­kam­mer­ver­fah­ren als “unbe­las­tet” ein­ge­stuft und 1949 vom Ham­bur­ger Entnazifizierungs-Tribunal frei­ge­spro­chen. Auch nach dem Krieg lei­tete Catel bis 1954 noch die Tuberkulose-Kinderheilstätte Mam­mols­höhe bei König­stein im Tau­nus, wo er an Kin­dern lebens­ge­fähr­li­che Ver­su­che mit nicht zuge­las­se­nen Medi­ka­men­ten durch­führte. Noch 1964 hat Catel laut Wiki­pe­dia seine Posi­tio­nen zur Eutha­na­sie unver­än­dert öffent­lich vertreten.

Mein herz­li­cher Dank gilt Frau Krause, der Biblio­theks­lei­te­rin, für die Initia­tive zu die­ser Ver­an­stal­tung, für ihre ein­füh­ren­den Worte und die per­fekte Organisation.

Hier ein Echo der Lesung auf Ins­ta­gram: Lesung Hut­tel in Buch

 

Lesung in der Carl-von-Ossietzky-Schule Wies­ba­den am 05.09.2018

DSC_7073Vor 7 Jah­ren hatte ich an die­ser Schule mei­nen Erzähl­band “Sla­lom” vor­ge­stellt. Auch die­ses Mal war es wie­der schön! Die freund­li­che, offene und anre­gende Atmo­sphäre die­ser Schule teilt sich sofort mit, im Gespräch mit dem Schul­lei­ter, mit den Leh­rern und — nicht zuletzt: mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Q1, deren unge­wöhn­li­che Fra­gen mich noch auf der Heim­fahrt nach Ber­lin beschäf­tig­ten. Danke an Herrn Lam­precht und Frau Dor­band, die diese Ver­an­stal­tung mit­ten im stres­si­gen Schul-Alltag orga­ni­siert haben, und danke an Hel­mut Nehr­baß für die Mode­ra­tion. Die Fotos stam­men von der Home­page der Schule (Foto­graf: P. Gölz), dort fin­det sich auch ein kur­zer Text zur Lesung. Carl-von-Ossietzky-Schule

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Lesung in der Hoch­schul– und Lan­des­bi­blio­thek Rhein/Main, Wies­ba­den, am 04.09.2018

Mein Dank gilt der Biblio­theks­lei­te­rin, Frau Dr. Grabka, für Orga­ni­sa­tion und Begrü­ßung, Frau Leim­bert (Buch­hand­lung Vater­nahm) für den Bücher­tisch, außer­dem Hel­mut Nehr­baß für die umsich­tige Mode­ra­tion und Ste­fan Schu­kraft, der mit sei­nem Cello-Ton den Lern­raum der Biblio­thek ver­zau­berte (J.S.Bach, Gigue und Sara­bande aus der 5. Suite für Vio­lon­cello solo). Über die vie­len bekann­ten und unbe­kann­ten Gesich­ter und die inter­es­sier­ten Fra­gen der Zuhö­re­rIn­nen habe ich mich sehr gefreut. Ein Echo der Ver­an­stal­tung aus der loka­len Presse fin­det sich hier:Unbe­rührt und unbe­scha­det — Sabine Hut­tel mit “Ein Ande­rer” in der Hoch­schul– und Landesbibliothek

 

Lesung in der Buch­hand­lung “Neues Kapi­tel” in Berlin-Prenzlauer Berg am 27.06.2018

Herz­li­chen Dank an die Inha­be­rin Maike Schön­gart, die für eine ange­nehme Atmo­sphäre gesorgt hatte und mode­rierte. Trotz Hitze und Fuß­ball fan­den viele ihren Weg in diese schöne Buch­hand­lung in der Kopen­ha­ge­ner Straße.

 

Lesung in der Stadt­teil­bi­blio­thek Essen-Kettwig am 04.05.2018

Ich danke Arndt Decker (Buch Decker, Essen Kett­wig) für die Idee und die buch­händ­le­ri­sche Unter­stüt­zung, Bir­git Drans­feld vom För­der­ver­ein der Stadt­teil­bi­blio­thek Essen Kett­wig e.V. für Mode­ra­tion, Koor­di­na­tion und Wer­bung und Frau Band­ura für die Orga­ni­sa­tion vor Ort. Für mich war es beson­ders schön, in mei­ner “alten Hei­mat” so herz­lich emp­fan­gen zu wer­den. Danke auch an das zahl­rei­che Publi­kum fürs auf­merk­same Zuhö­ren und das anre­gende Gespräch!

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Lesung in der Buch­hand­lung Bei­dek in Müllheim/Baden am 10.4.2018:

Zur Buch­prä­sen­ta­tion am 10.04.2018 in der Buch­hand­lung Bei­dek in Müllheim/Baden kamen ca. 50 Zuhörer/innen. Mei­nen herz­li­chen Dank an Anto­nia Schulze Hacke­nesch und ihr Team! Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Wolf­gang Hil­le­mann spielte Bach auf der Gitarre, was sehr schön mit dem Text harmonierte.

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In der Mitte: die Mit­in­ha­be­rin der Buch­hand­lung, Frau Schulze Hackenesch

Die Badi­sche Zei­tung berich­tete: Er passte in kein Schema, 12.05.2018

Sabine Huttel_Ein Anderer Cover HPEin Dorf in Deutsch­land wäh­rend des Ers­ten Welt­kriegs. Der kleine Ernst Kroll ist auf­grund einer ange­bo­re­nen Krank­heit kör­per­lich und geis­tig ein­ge­schränkt, die Ärzte kön­nen ihm nicht hel­fen. Zwi­schen Orgel­bank, Hüh­ner­stall und dem Schul­zim­mer, in dem sein Vater unter­rich­tet, wächst der Junge heran. Er lebt in sei­nem eige­nen Uni­ver­sum und liebt Musik. Die Außen­welt nimmt er nur bruch­stück­haft wahr, Poli­tik ver­steht er nicht. Sie kommt ihm jedoch bedroh­lich nahe. Umso erstaun­li­cher, wie er es schafft, Krieg, Dik­ta­tur und die Tei­lung Deutsch­lands zu überstehen.

 

 

Ver­lag Tre­di­tion, Ham­burg, Sep­tem­ber 2017                             392 Seiten

 

Erhält­lich als Taschen­buch, als Hard­co­ver und als E-Book. Nähe­res siehe Bücher”!

 

Rezen­sio­nen aus Literatur-Blogs:

Marion Rave/“schiefgelesen”: Sabine Hut­tel: Ein Ande­rer von Marion Rave, 24.04.2018

Con­stanze Matthes/“Zeichen & Zei­ten”: Ein gan­zes Leben. Rezen­sion von Con­stanze Matthes, 02.03.2018

Petra Reich/“LiteraturReich”: Sabine Hut­tel, Ein Ande­rer. Rezen­sion von Petra Reich, 26.01.2018

Ste­pha­nie Manig/“Buchstabenfängerin — Lust auf Lesen”: Ein schmerz­haft schö­nes Buch über einen, der anders ist. Rezen­sion von Ste­pha­nie Manig, 20.11.2017 Anmer­kung: Ste­fa­nie Manigs Blog ist vor­über­ge­hend nicht zu errei­chen. Ihre Rezen­sion fin­det sich aber auch auf amazon.de (s.u.)

 

Rezen­sio­nen auf amazon.de:

https://www.amazon.de/Ein-Anderer-Roman-Sabine-Huttel/dp/3743948249/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1511274649&sr=8–1&keywords=huttel+ein+anderer

 

Neue Hör­probe: “Ein Ande­rer”, Kapi­tel 24: Kir­mes anhö­ren

Rezen­sio­nen zu mei­nen frü­he­ren Büchern unter Presse.

 

 




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