Lesetipp: Slalom — Kevin Clarke in “Männer”

Es ist immer erfri­schend, wenn Heterofrau­en über Schwu­le schrei­ben, weil sie eine ande­re Per­spek­ti­ve haben. Sabi­ne Hut­tel lie­fert in “Sla­lom” sie­ben kur­ze Erzäh­lun­gen: Moment­auf­nah­men schwu­len Lebens… Die Geschich­ten stim­men nach­denk­lich, sind unsen­ti­men­tal, oft bewe­gend…

SLALOM

Es ist immer erfri­schend, wenn Heterofrau­en Bücher über Schwu­le schrei­ben, weil sie eine ande­re Per­spek­ti­ve haben. Sabi­ne Hut­tel lie­fert in Sla­lom sie­ben kur­ze Erzäh­lun­gen: Moment­auf­nah­men schwu­len Lebens. Kei­ne Gla­mour­ho­mos, son­dern, nor­ma­le’ Men­schen, die deut­schen All­tag direkt und haut­nah erle­ben. Die Geschich­ten stim­men nach­denk­lich, sind unsen­ti­men­tal, oft bewe­gend. Beson­ders die Sto­ry über einen ver­wit­we­ten Fami­li­en­va­ter, der plötz­lich mit einem “Herrn Fort­ner” zusam­men­lebt, das Zwie­ge­spräch einer HIV-posi­ti­ven Drag­queen mit der Lei­che der gelieb­ten Groß­mutter und die Erzäh­lung über zwei 19-Jäh­ri­ge, die die ers­te Lie­be erle­ben und von Rechts­ra­di­ka­len in Köln zusam­men­ge­schla­gen wer­den. (kc)

www.m-maenner.de

Dieser Beitrag wurde unter allgemein, Lesetipp, m-Männer-Magazin, Presse, Slalom abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.